Lüttsche Leie
"Keik, mien Junge, heier is lüttschen Leie mal underegahn"
Die Sage vom untergegangenen Liedingen Erste Annäherungen an eine Deutung von Axel Richter Zur Einführung Vielen alteingesessenen Liedingern wird sie von Kindesbeinen an vertraut sein, die geheimnisvolle Sage vom untergegangenen 'Klein Liedingen'. Auch ich habe sie als Kind zum ersten Mal gehört, als meine Großmutter Anm. 1) bei einem Spaziergang durch das 'Lange Buschfeld', die südöstliche Feldmark unseres Dorfes, auf eine deutlich sichtbare Vertiefung wies und mit bedeutungsvoller Stimme sagte: "Keik, mien Junge, heier is lüttschen Leie mal underegahn." Ich erinnere mich nicht mehr daran, ob ich damals versucht habe, von meiner Großmutter mehr über dieses sagenhafte Ereignis zu erfahren. Wahrscheinlich aber war ich so beeindruckt, daß ich keine weiteren Fragen stellte. Dieser eine Satz jedoch blieb fest in der Erinnerung haften. Viele Jahre später, als ich mich als junger Erwachsener zunehmend für die Geschichte unseres Ortes zu interessieren begann, kam mir diese alte Sage wieder in den Sinn. Leider habe ich es damals versäumt, meine Großmutter noch einmal darauf anzusprechen. Vielleicht hätte sie mir mehr darüber erzählen können, auch, ob sie ihr von ihren Eltern oder Großeltern erzählt wurde oder sie in der Schule davon erfahren hat. Heute gerät die Sage mehr und mehr in Vergessenheit. Es ist deshalb an der Zeit, ihrem möglichen Wahrheitsgehalt mit den Methoden der einschlägigen wissenschaftlichen Disziplinen auf die Spur zu kommen. Dieser Beitrag für die Festschrift zum 80-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Liedingen und des Spielmannszuges Liedingen kann bei den gegenwärtig vorliegenden Hinweisen und Erkenntnissen nur eine erste Annäherung darstellen. Vielleicht aber fühlt sich dadurch der oder die eine oder andere an die ihm oder ihr bekannte Version dieser Sage erinnert oder kann weitere Hinweise geben. Dafür wäre ich sehr dankbar. Die Sage vom untergegangenen DorfWie bei den meisten Sagen, die über lange Zeiträume hinweg zunächst mündlich überliefert wurden und dabei zum Teil erhebliche Veränderungen erfahren haben, darf man auch bei der Erzählung vom untergegangenen 'Klein Liedingen' mit einiger Wahrscheinlichkeit einen wahren Kern vermuten. Ein erster Hinweis darauf findet sich in der von Stadtgeometer Friedrich Knoll 1897 herausgegebenen Topographie des Herzogtums Braunschweig'. Dort heißt es: "Der Sage nach soll Liedingen ursprünglich im sog. Totenkampe gelegen haben, dieses alte Dorf aber versunken sein. Nur ein auswärts beschäftigter Einwohner soll sich gerettet und das jetzige Dorf gegründet haben." Knoll erwähnt davon unabhängig, daß Liedingen am Weihnachtsabend 1492 von Söldnern der Stadt Braunschweig niedergebrannt wurde Anm. 2). Hierauf hat sich später offensichtlich der Bodenstedter Heimatforscher Rudolf Paes bezogen, als er 1962 in einem Beitrag für den Heimatboten des Landkreises Braunschweig schrieb: "Hierher [zu den Liedinger Rotten; Anm. d. Verf.] wurde also der Flachs aus Liedingen gebracht, das sich dort drüben auch so verträumt an seinen Wald schmiegt! Ursprünglich soll diese Ansiedlung ("ingi" bedeutet Ansiedlung) des Litho ( später Lit's, Lies) [in der Interpretation des Ortsnamens irrt Paes; Anm. d. Verf. Anm. 3), die bereits im 10. Jahrhundert im Güterverzeichnis des Klosters Corvey als Lithingi erwähnt wird Anm. 4), nicht dort, sondern im "Totenkamp" gewesen sein. Sie sei dort untergegangen, raunt die Sage, und nur ein Mann, der zufällig abwesend war, sei übriggeblieben und habe das Dorf an der jetzigen Stelle neu gegründet. Darum spukt es jetzt noch um Mitternacht im Totenkamp! Tatsächlich wurde das Dorf am Weihnachtsabend des Jahres 1492 von Söldnern der Stadt Braunschweig in den Kriegsläuften des Herzog Heinrich dem Älteren mit der widerspenstigen Stadt niedergebrannt" Anm. 5). Ein weiterer Hinweis findet sich schließlich in der Amtlichen Kreisbeschreibung des Landkreises Braunschweig aus dem Jahr 1965, die sich hierzu wiederum auf Paes bezieht, und in der es heißt: "Der Sage nach soll das Dorf ursprünglich in der SO-Ecke der Flur beim 'Totenkamp' gelegen haben und später verlegt worden sein. (1492 wurde es von Braunschweigern niedergebrannt). Es ist nicht ausgeschlossen, daß an jener Stelle eine Wüstung lag" Anm. 6). Grundsätzlich ist anzumerken, daß es sich bei dieser Überlieferung um einen Topos, ein immer wieder vorkommendes Erzählmuster, handelt. Versunken' steht dabei für ein für die Menschen der damaligen Zeit unerklärliches Verschwinden des Ortes von der Landkarte, die Erwähnung des 'Geretteten' bot die Erklärung für den Ursprung des existierenden Ortes. Der Wortlaut dieser Überlieferungsvariante weicht gleich in mehreren Punkten von der in Liedingen bekannten, mündlich weitergegebenen Fassung ab und bietet verschiedene Ansatzpunkte für die Interpretation. So ordnet Sie die Lage des untergegangenen Dorfes dem Flurteil Totenkamp in der äußersten südöstlichen Ecke der Liedinger Feldmark zu (siehe Abbildung Anm. 7)). Das Präfix Klein' findet darin keine Erwähnung. Auch wird von einer Verlegung des Ortes von der ursprünglichen Siedlungsstelle in die jetzige Ortslage ausgegangen. Darüber hinaus wird die Sage in die Nähe der urkundlich belegten Zerstörung Liedingens im Jahr 1492 gerückt und die Möglichkeit - wenn auch nicht weiter belegt - nicht ausgeschlossen, daß sich hinter dem 'untergegangenen' Liedingen eine Wüstung, also eine aufgegebene Siedlung, verbergen könnte. Seit dem Fund einer Steinbeilklinge und weiterer scheinbar bearbeiteter Steine im weiteren Umfeld dieserbeiden sagenhaften ursprünglichen Siedlungsstellen Anfang der 1980er Jahre Anm. 8) wird auch dieses in einen Zusammenhang mit der Sage gebracht.
Annäherungen an eine Deutung Wie wahrscheinlich ist es, daß es ein zweites Liedingen oder eine Vorgängersiedlung des heutigen Dorfes an anderer Stelle der Feldmark wirklich gegeben hat? Hierzu muß man wissen, daß auch unsere Region bis ins hohe Mittelalter eine deutlich höhere Besiedlungsdichte aufwies als heute. Seinen Höchststand hatte der Ausbau der Siedlungslandschaft im 13. Jahrhundert erreicht. Alsbald setzten jedoch verschiedene Prozesse ein, zu denen klimatische Veränderungen und Seuchen ebenso zählten wie lokale und regionale politische, herrschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen, die schon im Hochmittelalter, und intensiver dann in der 'spätmittelalterlichen Wüstungsperiode' (zwischen 1350 und 1500), zu erheblichen Siedlungsverlusten führten. Im Kernbereich des Braunschweiger Landes, zu dem auch unser Gebiet gehört, erreichten sie eine Rate von bis zu 40 Prozent. Im Bereich der fruchtbaren Lößböden waren hiervon besonders die Orte mit dem Präfix 'Neu' oder 'Klein' betroffen, von denen mindestens 70 Prozent wüst fielen. Es ist davon auszugehen, daß Bewohner dieser Orte vielfach in die benachbarten Altorte umsiedelten, um von dort aus in sichererer und oftmals günstigerer Lage ihre Flur zu bestellen Anm. 9). So ist es grundsätzlich - wenn dieses auch mit großer Vorsicht zu formulieren ist - nicht auszuschließen, daß es tatsächlich ein (Klein) Liedingen gegeben haben könnte. Verworfen werden kann dabei mit annähernder Sicherheit die Annahme, daß es an der noch heute mit der örtlichen Überlieferung in Verbindung gebrachten Stelle im Langen Buschfeld (siehe Karte) gelegen hat. Bei der dort vorhandenen Bodensenke handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine geologische Erscheinung, deren Ursachen noch einer abschließenden Untersuchung bedürfen Anm. 10). Auch gibt es keine unmittelbare Verbindung zu der im weiteren Umfeld aufgefundenen Steinbeilklinge, die der Archäologe Hartmut Rötting auf ca. 2500 vor Christus datiert. Sie könnte damit durchaus auf eine jungsteinzeitliche Siedlung hinweisen. Da die Steinbeilklinge jedoch nicht archäologisch ergraben wurde, sondern es sich um einen Lesefund (durch Erdbewegung oder Bodenbearbeitung aus dem ursprünglichen Zusammenhang gerissener Oberflächenfund) handelt, ist auch bei dieser Erklärung Vorsicht geboten. Eine Siedlungskontinuität aus dieser Zeit liegt jedoch nicht vor. Auch scheidet eine mündliche Überlieferung aus dieser Zeit aus Anm. 11). Erfolgversprechender scheint der Hinweis auf die Lage im Totenkamp zu sein. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit über die Flurnamen im Salzgittergebiet ist Mechthild Wiswe auch auf die möglichen Bedeutungen und Erklärungsmöglichkeiten des Flurnamens Totenkamp eingegangen. So läßt die sprachgeschichtliche Ableitung auf das heutige Wort ‘Ton' möglicherweise auf eine entsprechende Bodenbeschaffenheit schließen. Wahrscheinlicher jedoch ist die Herleitung auf 'tot' mit folgenden Erklärungsmöglichkeiten: "Beruhen wird der Name dann darauf, daß In dem Gelände Knochenfunde gemacht sind, vielleicht in einzelnen Fällen auch auf der Volksüberlieferung, daß es sich um alte Begräbnisplätze handelt Anm. 12).
Ein erster Deutungsansatz Alle aufgezeigten Hinweise ermöglichen jedoch noch keine verläßliche Aussage darüber, ob und an welcher Stelle es ein zweites (oder ursprüngliches) Liedingen gegeben haben könnte und wann es aufgegeben wurde. Es liegt nahe, zuerst im Bereich des Flurteiles Totenkamp weitere Untersuchungen anzustellen, auch, weil dort in unmittelbarer Nähe, wie in der Karte der Generallandesvermessung aus dem Jahr 1752 deutlich erkennbar ist, die alte Heerstraße zwischen Wolfenbuttel und Hannover vorbeiführte und somit eine gute Verkehrsanbindung bestanden hätte. Um Sicherheit zu erlangen, müßte zunächst anhand des historischen Kartenmaterials untersucht werden, ob sich für diesen Bereich ein (ehemals) eigenständiges Flursystem erkennen läßt. Weiterhin müßte der in Frage kommende Flurbereich regelmäßig begangen werden, um dort Besiedlungsspuren, z. B. in Form von Siedlungskeramik oder verziegeltem Lehm, zu finden, über die auch eine Datierung möglich wäre. Von Funden dieser Art ist bislang nichts bekannt Anm. 13). Hilfreich wären auch spezifische Luftaufnahmen des Flurbereiches. Endgültige Sicherheit brächte jedoch nur eine systematisch durchgeführte archäologische Grabung. Hierbei könnte auch nachgewiesen werden, ob es tatsächlich einen Zusammenhang mit der historisch belegten Zerstörung Liedingens im Jahr 1492 gibt. Dann müßte im Bodenprofil eine entsprechende Brandschicht nachzuweisen sein. Gleiches gilt auch für die heutige Ortslage. Eine entsprechende Untersuchung steht auch hier noch aus. Eine systematische Grabung im näheren Umfeld der Kirche und damit auf dem ehemaligen Friedhof des Ortes im Jahr 1998 hat keinen Hinweis auf diese Brandschicht ergeben, allerdings wurde der Boden durch die dort im Laufe der Jahrhunderte regelmäßig stattfindenden Bestattungen immer wieder gestört Anm. 14). Die Endung -ingen des Ortsnamens ordnet Liedingen einer Besiedlungszeit zu, die für das 6. und 7. Jahrhundert nach Christus angesetzt wird Anm. 15). Für das Altdorf ist daher von einer optimal gewählten Lage auszugehen, die später nicht noch einmal verändert worden sein dürfte. Sollte es im Totenkamp tatsächlich eine Siedlung gegeben haben, so wäre die wahrscheinlichste Erklärung, daß es sich dabei um eine spätere Gründung mit schlechteren Ausgangsvoraussetzungen gehandelt hat, die - aus welchen Gründen auch immer - im Spätmittelalter zu Gunsten einer Ansiedlung im Altdorf aufgegeben wurde. Was bleibt, ist eine Vielzahl von Fragen, auf die in der nächsten Zeit Antworten zu finden sein werden. Erst dann wird feststehen, wieviel Wahrheit in der alten Sage von 'Lüttschen Leie' wirklich steckt.
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Anmerkungen: |
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1) Anna Fahlbusch, geb. Siedentop, geb. am 31.10.1897, gest. am 15.03.1992.
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2) Knoll, Fr, Topographie des Herzogtums Braunschweig, Braunschweig und Leipzig: Verlag von Hellmuth Wollermann, 1897.
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3) Vgl. hierzu: Axel Richter, Liedingen - Lithingi - Zwei Namen, ein Ort? Zum Namen und Alter unseres Dorfes, in: Festschrift aus Anlaß der Jubiläen der FF-üedingen u. des Spielmannszuges, 1984, S. 60 - 69, sowie eine Interpretation des Ortsnamens von Prof. Dr. Jürgen Udolph vom 25.08.2003, die dem Verfasser vorliegt.
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4) Die erste urkundliche Erwähnung Liedingens in den Güterverzeichnissen des Klosters Corvey ist bereits für das 9. Jahrhundert datiert; vgl. hierzu: Honselmann, Klemens (Hg.), Die alten Mönchslisten und die Traditionen von Corvey, Teil 1, Paderborn: Bonifatius-Druckerei, 1982 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, X: Abhandlungen zur Corveyer Geschichtsschreibung, Bd. 6), S.91
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5) Paes, Rudolf, Wo der Pisserbach zur Welt kommt. Das Patenkind von Bodenstedt und Liedingen, in: Heimatbote des Landkreises Braunschweig, 1962, Braunschweig: Verlag Hans Oeding, S. 87f.; vgl dazu auch den Zeitungsartikel über den Pisserbach desselben Verfassers in den Braunschweiger Nachrichten vom 9. Januar 1964. Mit den Kriegsläuften Heinrichs des Älteren ist die sogenannte 'Große Stadtfehde', eine Auseinandersetzung zwischen Herzog Heinrich dem Älteren und der Stadt Braunschweig in den Jahren 1492/93, gemeint.
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6) Der Landkreis Braunschweig, Verwaltungsbezirk Braunschweig, bearb. von Edeltraut Hundertmark unter Mitwirkung des Niedersächsischen Landesver-waltungsamtes - Dezernat Kreisbeschreibungen - und anderen Mitarbeitern, Bd. 1.11 (Band I: Amtliche Kreisbeschreibungen nebst Kreisentwicklungsstudie und statistischem Anhang; Band II: Amtliche Kreisbeschreibung. Anhang. Gemeinde-Übersichten nebst Gemeindestatistik), Bremen-Horn: Dorn, 1965. (= Die Deutschen Landkreise. Handbuch für Verwaltung, Wirtschaft und Kultur; Die Landkreise in Niedersachsen, Veröffentlichungen des Niedersächsischen Landesverwaltungsamtes unter Mitwirkung der Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft zum Studium Niedersachsens e. V., Bd. 22.), S.74.
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7) Hierbei handelt es sich um einen Ausschnitt der Kleinauschen Karte, die die Karten der Generallandesvermessung aus dem 18. Jahrhundert in einer systematisierten Zusammenschau zeigt. Die ungefähre Lage der Senke wurde vom Verfasser eingezeichnet.
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8) Das Steinbeil sowie einige weitere auffällige Steine wurden vom Landwirt Gerhard Göthe gefunden und befinden sich bis heute im Besitz der Familie.
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9) Hierbei stütze ich mich im Wesentlichen auf die Forschungsergebnisse von Wolfgang Meibeyer und verweise insbesondere auf seine folgenden Arbeiten: Die Anfänge der Siedlungen, in: Die Braunschweigische Landesgeschichte. Jahrtausendrückblick einer Region, hg. von Horst-Rüdiger Jarck und Gerhard Schildt, Braunschweig: Appelhans, 1995, S. 267 - 300 (zit. Meibeyer l), und: (Ders.), Die mittelalterlichen Dörfer und ihre Anfänge, in: Das Braunschweiger Land, bearb. und redaktionell betreut von Wolf-Dieter Steinmetz, Stuttgart: Theiss, 1997 (= Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Bd. 34), S. 144 -158.
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10) Der Landwirt Walter Ehlers aus Liedingen berichtet hierzu über geologische Untersuchungen in seinem Beisein an dieser Stelle, die in der Senke eine stärkere Lößschicht als in der Umgebung üblich ergeben haben. Ihm wurde seinerzeit der Hinweis auf eine eiszeitlich entstandene Geländeform gegeben. Dieser Frage konnte der Verf. jedoch noch nicht weiter nachgehen. Möglich wäre auch eine Absenkung aufgrund von Auswaschungen in tieferen Bodenschichten.
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11) Hierzu liegt dem Verfasser eine schriftliche Stellungnahme des Archäologen Hartmut Rötting vom 27.06.1984 vor.
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12) Wiswe, Mechthild: Die Flurnamen des Salzgittergebietes, Braunschweig: Selbstverlag des Braunschweigischen Geschichtsvereins, 1970 (Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte, hg. vom Braunschweigischen Ge-schichtsverein, Bd. 17), S. 424-426.
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13) Mündliche Auskunft des Landwirts Walter Ehlers, Liedingen.
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14) Der Grabungsbericht wurde bislang nicht veröffentlicht, liegt aber dem Verfasser vor.
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15) Vgl. Meibeyer l, S.293f.
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